Pläne..Schneeschmelze..Karaoke..ein Wochenende bei der OstPartYcipation

OP2010

Am Freitagabend kam ich in einem eingeschneiten Werftpfuhl an und wurde dort von Menschen begrüßt, die offensichtlich nicht genug von Schneeballschlachten bekamen und gerne eingeseift werden wollten.

Nach dem Ankommen stapften wir durch den Schnee in ein Nebengebäude des KLHs zu unserem Seminarraum. Mit elf Falken aus sieben verschiedenen Gliederungen starteten wir nach einigem Orgakrams in die Kennenlernrunde. Es waren interessante Menschen aus Rostock, Magdeburg, Schwerin, Leipzig, Halle, Berlin und Hannover gekommen. Am ersten Abend diskutierten wir gemeinsam darüber, was für uns eine Gruppe ausmacht, was unsere Erwartungen an das Wochenende sind und quatschten einfach so.

Oh yes, früh aufstehen, wie schön und der Schnee plätschert leise als Wasserfall vom Dach.

Auf dem Programm standen zwei verschiedene Workshops. In Stefans Workshops ging es darum, konkrete Maßnahmen zu planen, um zukünftige Falken auf sich aufmerksam zu machen. Mehr davon von Stefan selbst:

Gemeinsam mit Genosinnen und Genossen aus Magdeburg und Rostock und MV haben wir für Güstrow, Rostock und Magdeburg den Aufbau von Gruppen geplant. Wir sind den Fragen nachgegangen, wie die Situation vor Ort aussieht, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, welche Partner_innen vor Ort sind und was die Leute vor Ort genau machen wollen. Heraus kamen drei Konzeptionen für den Gruppenaufbau. Im letzten Teil des Workshops beschäftigten wir uns mit dem Helfer_innenteam an sich, welche Erwartungen an die Co-Teamenden bestehen und so weiter. Es war eine sehr offene, emotionale, lustige und ergebnisorientierte Arbeit mit, wie ich finde, tollen Ergebnissen.

Im Workshop von Michi ließen wir einem Baum Äste wachsen, indem wir uns überlegten, was wir alles benötigen, um langfristig einen Verband aufzubauen und zu halten. So stand jeder Ast für einen Bereich, den wir wichtig fanden, von der Finanzierung über Vernetzung bis hin zu, was macht eigentlich die Falken aus.
Danach erstellten wir am Beispiel der Falken aus Rostock einen konkreten Jahresplan. Wir tauschten uns viel darüber aus, wie es bei den anderen läuft. Es war ein sehr produktiver und kreativer Workshop, der in den ersten „Proben“ zur Karaokeshow endete.

Unsere Ergebnisse präsentierten wir zum Schluss der jeweils anderen Gruppe und besprachen offen gebliebene Fragen. Mir ist während dieses Samstags klar geworden, dass sich die verschiedenen Gliederungen unbedingt gegenseitig unterstützen sollten, da es nicht überall die gleichen Möglichkeiten und Mittel gibt und damit in möglichst vielen Städten und Gemeinden tolle Falkenverbände wirken können.

Wir haben eine „alte“ Idee neu aufgenommen und eine kleine Gruppe von uns wird bis Juni nächsten Jahres ein Konzept für ein FalkenOstCamp entwerfen. Es wäre doch echt toll, wenn dann im Jahr 2012 dieses Camp stattfinden würde, dann könnte man neben anderen tollen Sachen machen, sich vernetzen und voneinander noch viel mehr lernen.

Wir hatten aber nicht nur in den Workshops Spaß, abends war dann richtig was los. Wir sangen Karaoke mit schnulzigen und trashigen Liedern. Mit dabei waren auch Falken, die zum Treffen der Ringe und Kommissionen ins KLH gereist waren…uh das war echt lustig. Hi Hi.
Und während wir drinnen sangen, plätscherte draußen der Schneewasserfall nicht mehr leise sondern laut und in Strömen.

Am nächsten Morgen war es mit dem Aufstehn etwas schwierig, aber „wat mut dat mut“ und so ging es in die letzte Runde. Thomas vom KLH stellte uns eine medial gestaltete Gruppenstundenreihe vor, die das Ziel hat, eine Fotoreihe öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Und schwubs war das Wochenende schon wieder vorbei und alle verfielen in die allgemeine Abschiedshektik. Es war ein Wochenende mit schönen neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und mit tollen interessanten Menschen. :)

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